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Erster Schritt auf der Karriereleiter

Erster Schritt auf der Karriereleiter

Die Frage, wohin der Weg nach der Schule führt, ist nach Auffassung des Vorsitzenden des „Forums für Schule und Wirtschaft“, Wolfram Möllen, brandaktuell und wichtiger denn je. Der Rektor der Donaueschinger Eichendorffschule möchte den jungen Leuten bei dieser Wahl zur Seite stehen.

Den ersten Schritt auf der Karriereleiter nach oben können die Schüler beim Ausbildungsforum an der Donaueschinger Eichendorffschule machen (von links): Winfried Klötzer, Personalchef bei der Firma Frei Lacke, Thomas Skudinski, technischer Ausbilder bei Straub-Verpackungen, Frauke Jürgensen, Lehrerin am Fürstenberg-Gymnasium, Philipp Gaiser, Organisator des Forums, Martina Bausch, Ausbildungsreferentin bei der Firma Frei Lack, Mathäus Zajonc, Lehrer an der Eichendorffschule, und Rektor Wolfram Möllen. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Unternehmen und Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Nachwuchs und umwerben die Jugend intensiv. Allerdings gewinnt der Rektor immer mehr den Eindruck, dass die Schüler nicht zuletzt deshalb meinen, sie könnten die Hände in den Schoß legen – der Rest erledige sich von selbst. „Es hat sich eine gewisse Bequemlichkeit eingeschlichen“, erklärt Möllen und betont: „Wer einen guten Job will, muss sich nach wie vor darum bemühen – und zwar frühzeitig.“ Neben einem breiten Angebot an Berufsbildern möchten das 19. Ausbildungsforum am Samstag, 7. Oktober, und der Informationstag am Mittwoch, 4. Oktober, in der Eichendorffschule den jungen Menschen auch diese Botschaft vermitteln.

41 Teilnehmer aus Industrie, Handel, Handwerk sowie aus verschiedenen Institutionen und weiterführenden Schulen präsentieren ihre Ausbildungsmöglichkeiten und schicken ihren eigenen Nachwuchs ins Rennen. „Bei einer Beratung auf Augenhöhe ist die Hemmschwelle bei den Schülern nicht hoch“, sagt Winfried Klötzer, Forumsbeisitzer und Personalchef bei der Firma Frei Lacke in Döggingen. So werden Auszubildende für ihren Einsatz beim Forum extra geschult.

„Es sind drei Teilnehmer mehr als vergangenes Jahr“, freut sich Philipp Gaiser, Lehrer an der Eichendorffschule und Organisator der Veranstaltung. Während das BMW-Autohaus Ahg und der Schuhhersteller Ricosta nicht mehr dabei sind, stoßen die Stadt Donaueschingen, Industriebau Haller, die Südbadischen Gummiwerke Neudingen, die Metallinnung und die Bundeswehr neu sowie das Hotel Öschberghof wieder dazu. „Wir haben eine tolle Breite und es sind fast alle Berufe vertreten“, stellt Möllen zufrieden fest. „Trotz Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat ist eine lokale Messe wichtig. Hier können die Jugendlichen die Firmen direkt kennenlernen.“

Ein Trend, den auch der Technische Ausbilder von Straub-Verpackungen, Thomas Skudinski, beobachtet, ist eine Zweitausbildung: „Viele merken erst nach einer Ausbildung, dass sie den falschen Beruf erlernt haben.“ „Oder sie machen nach einer technischen Ausbildung noch eine kaufmännische dazu“, ergänzt Martina Bausch, Ausbildungsreferentin bei Frei Lacke.

In den Vordergrund rücken wollen die Forumsvertreter die Wertigkeit einer Ausbildung, bevor es zum Studieren geht. „Vielleicht gäbe es dann weniger Studienabbrecher“, sagt Klötzer. Dieses und andere Themen kommen beim Informationsabend im Vorfeld der Ausbildungsmesse zu Sprache. Am Herzen liegt den Verantwortlichen auch, dass sich die Eltern aktiv am Berufsfindungsprozess ihrer Kinder beteiligen. „Sie sind natürlich an beiden Tagen eingeladen“, betont Möllen.

Der Informationsabend ist am Mittwoch, 4. Oktober, ab 19 Uhr, im Eichendorffsaal. Unter dem Motto „Von der Schule erfolgreich in die Ausbildung“ sind die Themen des Abends: Das Praktikum – Sinnvolles Element im Berufsfindungsprozess, Karriere durch Berufsausbildung, Tipps und Knigge zur Bewerbung, Duale Schulen in Donaueschingen, Duales Studium. Die Ausbildungsmesse ist am Samstag, 7. Oktober, von 9 bis 12 Uhr. Im Erdgeschoss der Eichendorffschule präsentieren sich 41 Teilnehmer aus Industrie, Handel, Handwerk, aus verschiedenen Institutionen und weiterführenden Schulen. Zu beiden Veranstaltungen sind die Schüler der beteiligten Schulen und ausdrücklich deren Eltern eingeladen.

 

Quelle Schwarzwälder Bote